GERÄTE

Für den Empfang von DVB-T2 ist ein geeignetes Empfangsgerät von Nöten. Der Zuschauer kann sich für eine Set-Top-Box entscheiden, die das alte Fernsehgerät DVB-T2 HD-fähig macht oder er steigt gleich auf einen Flachbildfernseher der neuesten Generation mit integriertem DVB-T2 HD-Empfangsteil um. Vor dem Kauf eines neuen Fernsehers sollte man auf jeden Fall auf das grüne DVB-T2 HD-Logo achten, dieser kann grundsätzlich alle angebotenen Programme empfangen. Die einmaligen Anschaffungskosten für ein DVB-T2 HD-Empfangsgerät sind abhängig von der gewählten Produktklasse.

Die öffentlich-rechtlichen Fernsehprogramme werden auch über DVB-T2 weiterhin unverschlüsselt senden und ohne laufende Zusatzkosten auf allen geeigneten Geräten zu empfangen sein. Die Kosten für die terrestrische Verbreitung werden aus dem Rundfunkbeitrag gedeckt. Der Großteil der HD-Programme privater Sender (u. a. RTL HD, VOX HD, RTL Nitro HD, Sat1 HD oder Pro7 HD) werden verschlüsselt im Programmbouquet von Freenet TV angeboten, die technische Umsetzung führt der Plattformbetreiber MEDIA BROADCAST durch. Wer die privaten Sender künftig in hochauflösender Bildqualität sehen möchte, für den fällt eine monatliche Gebühr in Höhe von 5,75 Euro bzw. 69 Euro an.

Bis zum Start des Regelbetriebs am 29. März 2017 kann der Zuschauer neben den öffentlich-rechtlichen Sendern ARD und ZDF auch die verschlüsselten Privatsender RTL, Vox, ProSieben und Sat.1 kostenlos schauen. Darüber hinaus gibt es nach diesem Zeitpunkt eine dreimonatige Gratisphase für die privaten HD-Sender, bevor diese im kostenpflichtigen Programmbouquet von Freenet TV zur Verfügung stehen. Zusätzlich braucht der Zuschauer für die Entschlüsselung der betreffenden Sender ein Entschlüsselungsmodul (CI+ Modul) oder eine Set-Top-Box mit integrierter Entschlüsselung für das Programmpaket von freenet TV.

Auf der Webseite von freenet TV finden sind sich passende Geräte: www.freenet.tv/geraete

So erfahrt Ihr, ob euer DVB-T2 HD unterstützt: DVB-T2 HD-geeignete Geräte